
Die richtigen Infrarotlampen für Ihre neue Geflügelhaltungsanlage auszuwählen, ist nicht nur eine technische Frage – es handelt sich dabei um eine Entscheidung, die entweder viel Geld sparen oder jeden Monat erhebliche Kosten verursachen kann. Wenn Sie die richtigen Spezifikationen nicht wählen, müssen Sie dafür bezahlen, dass die Lampen die Decke sowie die leere Luft erwärmen – anstatt das Geflügel selbst zu wärmen. Es liegt an der Physik: Wir verwenden Kurzwellen- und Mittelwellenstrahler, denn diese nutzen Strahlung zur Wärmeabgabe. Stellen Sie sich das wie die Sonne vor: Bei Systemen mit gezwungener Luftzirkulation wird versucht, den ganzen Raum zu erwärmen. Doch diese Lampen strahlen direkt auf die Tiere ab. In einer großen, automatisierten Anlage ist das ein enormer Vorteil – man verschwendet keine kostbaren Kilowattstunden darauf, gegen die Zugluft der Lüftungsanlagen anzukämpfen, damit der Boden nicht gefriert. Bei der Verkabelung müssen Sie die Spannung und Leistung der Lampen an die Anzahl der Tiere anpassen. Lampen mit hoher Leistung liefern eine intensivere Wärmeabgabe. Dadurch können Sie „Wärmezonen“ schaffen, in denen die Küken sich gerne zusammenkauern können. Doch wenn die Leistung zu gering ist, müssen die Lampen 24/7 laufen, um die gewünschte Temperatur zu halten. Das führt schnell dazu, dass die Glühfäden ausbrennen und die Stromrechnungen in die Höhe schießen. Automatisierung hilft natürlich dabei. Sie können die Helligkeit der Lampen entsprechend dem Wachstum der Tiere anpassen. Aber seien Sie vorsichtig: Wenn man die Lampen ständig bis an ihre Grenzen belastet, entsteht viel Stress für die Steckdosen und die Verkabelung. Stellen Sie sicher, dass Ihre Elektrozähler tatsächlich in der Lage sind, die Belastung zu bewältigen, falls alle Lampen gleichzeitig eingeschaltet werden. Man möchte das schließlich nicht auf die harte Tour erfahren. Es lohnt sich, jetzt Zeit zu investieren, um die Anordnung der Lampen genau zu planen und herauszufinden, wo sich die Wärmekonzentrationen überschneiden. Wenn Sie es beim ersten Mal richtig machen, müssen Sie später keine zusätzlichen Heizgeräte kaufen. Sie benötigen weniger Lampen, das Geflügel wächst trotzdem gesund, und Ihre Kosten bleiben gering. Das ist doch der eigentliche Vorteil.