
Einführung
Hier die Situation: Wir haben diese 300W Halogenlampe aus einem ganz bestimmten Grund entwickelt: Man benötigt eine Wärmequelle, die tatsächlich die erforderlichen Temperaturen erreicht, wenn eine LED dafür nicht ausreicht.
Sie ist für industrielle Prozesse gedacht, die ein präzises und hoch belastbares Temperaturprofil erfordern. Der Vorteil: Es handelt sich um einen direkten Ersatz. Die Lampe kann ohne Aufwand des Umverdrahtens einfach in die vorhandene Fassung eingesetzt werden. Ziel ist es, gezielte, steuerbare Infrarotwärme genau dort bereitzustellen, wo sie benötigt wird, unmittelbar beim Einschalten.
Die technischen Daten: Leistung, Spannung und Passform
Die Lampe ist für 300W ausgelegt und liefert eine hohe Leistung in einem vergleichsweise kleinen Format. sie läuft an der normalen Netzspannung, sodass keine speziellen Transformatoren erforderlich sind. Einfach anschließen und in Betrieb nehmen.
Die Länge ist so gewählt, dass sie optimal zu den üblichen industriellen Hohlräumen passt. Dadurch entfällt jeglicher Anpassungsaufwand an Halterungen oder Reflektoren. Ein direkter Austausch der alten Halogenlampen ist möglich. Diese Lösung ist praktisch, wenn eine LED-Nachrüstung nicht die benötigte Temperatur im Prozess erreicht.
Aufbau: Halogen, Quarzglas und R7s-Fassung
Der Glühfaden brennt in einer Halogengasfüllung. Diese sorgt für einen konstanten Licht- und Wärmeaustritt und verhindert ein Schwärzen der Lampe im Einsatz, was gegenüber einfachen Glühlampen eine deutliche Verbesserung darstellt.
Das Lampengehäuse besteht aus Quarzglas, das hohe Temperaturen sowie plötzliche Temperaturwechsel aushält, ohne Schaden zu nehmen. Die R7s-Fassung bietet eine sichere Zweipunktverbindung, die eine stabile Stromversorgung und eine einfache Montage gewährleistet. Das gesamte Design ist auf industrielle Fassungen abgestimmt, was einen echten Plug-and-Play-Einsatz ermöglicht und Ausfallzeiten minimiert.
Anwendungsbereiche: Wo LEDs nicht ausreichen
Diese Lampe kommt dort zum Einsatz, wo hohe Oberflächentemperaturen, schnelle Aufheizzeiten und gleichmäßige Infrarotstrahlung erforderlich sind. Beispiele dafür sind das Aushärten von Klebstoffen, das Formgeben von Kunststoffen, das Trocknen von Beschichtungen oder die Beheizung kleiner Ofenzonen.
Sie liefert Wärme sofort, nahezu ohne Vorlaufzeit. Das ist relevant, da viele LED-Systeme nicht die erforderliche Wärmeleistung erreichen.
Hinweis: Die Wärmeentwicklung ist intensiv. Das Gehäuse und die umliegenden Bauteile müssen für diese thermische Belastung ausgelegt sein. Ausreichender Wärmeschutz und Belüftung sind notwendig, um benachbarte Elektronik zu schützen und einen stabilen Betrieb sicherzustellen.