
Aufgabe der Kohlekessel – Stattdessen Infrarotheizung Seien wir ehrlich: Die traditionelle Trocknung von Möbeln ist ein Chaos. Es werden riesige Kohlekessel verwendet, sowie ein kompliziertes Netzwerk an Warmluftleitungen, die Wärme überall verschwenden und Rauch in die Luft blasen. Das ist unpraktisch, schmutzig – und es ist einfach nicht mehr die richtige Methode. Deshalb wenden immer mehr Betriebe Infrarotlampen an. Es geht dabei nicht nur darum, bestimmte „grüne“ Kriterien zu erfüllen – sondern auch darum, den Betrieb effektiver zu gestalten. Wie es funktioniert Stellen Sie sich einen Kessel vor: Er erwärmt die Luft, und die Luft wiederum erwärmt das Holz. Es handelt sich dabei um ein Zwischenstadium – dabei geht eine Menge Energie verloren. Infrarotlampen funktionieren anders. Sie nutzen elektromagnetische Wellen, die direkt auf die Oberfläche der Möbel treffen und sofort Wärme erzeugen. Man verschwendet keine Energie damit, den gesamten Fabrikboden zu erwärmen, nur um ein paar Tischplatten zu trocknen. Das Beste daran: Man kann den riesigen, schmutzigen Kesselraum einfach entfernen und die Heizelemente genau dort platzieren, wo sie benötigt werden. Die Details In der Regel verwenden wir Kurzwellen- oder Mittelwellenquarzlampen. Sie liefern viel Wärme in einem kleinen Raum. Da man die Heizelemente unabhängig voneinander steuern kann, hat man viel mehr Flexibilität. Wenn ein Teil des Trocknungstunnels nicht richtig funktioniert, erhöht man einfach die Spannung für diese Lampen. Man muss nicht den ganzen Betrieb beeinträchtigen, um ein Problem zu lösen. Hinweise zur Leistung Hier gibt es allerdings einen Haken: Wenn man auf Kohle verzichtet, wird das elektrische System stark belastet. Hochleistungs-Infrarotlampen ziehen viel Strom – besonders zu Beginn ihrer Nutzung. Bevor man den Kessel wegwirft, sollte man unbedingt die Kapazität des Stromnetzes überprüfen. Man möchte schließlich nicht den Schalter betätigen und dadurch den gesamten Gebäudestromkreis lahmlegen. Der Alltag im Betrieb Hier wird es wirklich besser. Infrarotsysteme sind im Grunde genommen eine Alternative zu den alten Konvektionsöfen. Im Gegensatz zu Kesseln, die drei Stunden vor der Ankunft der Mitarbeiter eingeschaltet werden müssen, heizen diese Lampen bereits nach Sekunden. Keine unnötige Wartezeit – keine verschwendete Energie. Selbst die Wartung ist einfach: Wenn eine Lampe kaputtgeht, kann man sie innerhalb weniger Minuten ersetzen. Das ist besser, als einen ganzen Wochenende damit zu verbringen, Ruß aus den Wärmetauschern zu entfernen.