
Die richtige Wärme für PET-Preformen erzeugen
Wenn Sie mit einer SIG Blomax 6 oder einer Husky HyPET hochgeschwindigkeitsgeblasen wird, kennen Sie sicherlich die Herausforderungen. Es geht nicht nur darum, einfach viele Watt Leistung einzusetzen. Wenn man das tut, verbrennt die Oberfläche, während der Innenteil weiterhin kalt bleibt.
Der eigentliche Trick besteht darin, die Wärme tatsächlich in die Wand der Preform zu bringen. Genau darauf haben wir beim Entwurf unserer Ersatzlampen geachtet.
Das Geheimnis liegt im Fluss
Um die Wärme tief in diewandigen Preformen zu bringen, benötigt man Kurzwellen-Infrarotstrahlung. Wir haben unsere Lampen mit höherer Spannung und Leistung ausgestattet, damit so viel Wärmefluss wie möglich in jedes Millimeter des Quarzes gelangt.
Warum? Weil dadurch die Lampen schneller ihre Betriebstemperatur erreichen. Noch wichtiger ist, dass ihre Leistung auch dann nicht nachlässt, wenn die Produktionsgeschwindigkeit hoch ist und die Preformen viel Energie aufnehmen.
Besseres Glas, besseres Licht
Wir verwenden hochreines Quarzglas – schließlich verformt sich billiges Glas bei solchen hohen Temperaturen. Zudem nutzen wir den internen Halogenzyklus. Dadurch verdampft der Filament nicht, sodass die Lampen nach ein paar Wochen intensiver Nutzung nicht schwarz werden oder an Leistung verlieren.
Für diejenigen, die Husky-Lampen verwenden: Wir haben viel Zeit damit verbracht, das Emissionsspektrum anzupassen. Wir wollten, dass die Energie direkt in die Polymerkette gelangt, anstatt nur von der Oberfläche abprallen zu können.
Einfache Integration in Ihre Anlage
Es handelt sich dabei um Ersatzteile, die direkt eingesetzt werden können. Wir haben standardmäßige industrielle Anschlüsse verwendet, sodass Sie die Lampen einfach anschließen können und weiterarbeiten können, ohne die Öfen zerstören zu müssen.
Aber Achtung: Wenn Sie eine höhere Wärmestärke erzielen wollen, müssen die Kühlventilatoren härter arbeiten. Überprüfen Sie daher unbedingt den Luftstrom. Wenn die Kühlung mit der zusätzlichen IR-Last nicht mithalten kann, werden die fertigen Flaschen eine unerwünschte Perlenstruktur aufweisen – besonders in der Nähe des Mündungssegments. Achten Sie darauf, dann läuft alles reibungslos.